Die Bayerische Staatsregierung macht sich für den Artenschutz in Bayern stark: am Freitag, 26. April, haben Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Verkehrsminister Dr. Hans Reichhart entlang der Bundesstraße B14 westlich von Lauf an der Pegnitz einen rund 1.250 Meter langen Blühstreifen ausgesät.
Im Rahmen des Projektes KOOPERATIV sind im Landkreis Northeim seit Herbst vergangenen Jahres 258 Hektar mehrjährige Blühflächen entstanden, die 43 landwirtschaftliche Betriebe bewirtschaften. Darunter ist auch eine Fläche in Fredelsloh. Am vergangenen Sonntag hatte man die Möglichkeit, diese Blühfläche, professionell begleitet, selbst zu erkunden und mit dem beteiligten Landwirt in Kontakt zu treten.
Bienen und andere Insekten kann man nicht nur im Sommer schützen. Der Verein Mellifera aus Rosenfeld erklärt, wie die kleinen Tiere überwintern – und was Hobbygärtner zurzeit beachten sollten.
Intensive Landwirtschaft und Verstädterung tragen zum Artensterben bei. Dagegen hilft nur eines: Kommunen und Landwirte müssen umsteuern – und zwar schnell.
Die Vielfalt an Wildblumen und damit auch die Vielfalt an Insekten nimmt immer weiter ab. Dem will das »Netzwerk blühende Landschaft« entgegenwirken und sucht in Ortenberg Mitstreiter.
Die Netze BW gestaltet ihr Umspannwerk an der Bahnhofstraße im Westen von Lauffen am Neckar in Kooperation mit dem Netzwerk Blühende Landschaft zu einem so genannten „Summspannwerk“ um.
Unter dem Motto “Urbanität und Vielfalt in Radeburg” lädt die Regionalgruppe des Netzwerks Blühende Landschaft Radeburg und Ortsteile am Mittwoch zu einer Wiesenführung ein.
Die Artenvielfalt in Deutschland sinkt vielerorts, aber in Alstaden bewegt sich etwas, um diesem Prozess entgegenzutreten: Ein Teil des weitläufigen Außengeländes der KiTa Ziegelsteinchen an der Alstadener Straße wird in diesem Jahr in Blühflächen umgewandelt.